Currently Listening No. 1

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Bis jetzt ist das hier auf ilvieebella etwas zu kurz gekommen, aber heute möchte ich über etwas schreiben, das mir sehr wichtig ist – Musik. Ich habe es hier zum Thema Laufen schon kurz angesprochen. Ich bin ein sehr rhythmusgetriebener Mensch, der sich durch Musik extrem beeinflussen lässt. Höre ich etwas fröhliches, geht es mir gut. Höre ich etwas ruhiges, beruhige auch ich mich. Höre ich etwas tanzbares, will ich sofort tanzen gehen und erinnere mich an die vielen durchgetanzten Nächte vor ein paar Jahren. Apropos Erinnerungen. Auch die sind bei mir ganz, ganz oft an bestimmte Lieder, die Lieder wiederum an bestimmte Situationen geknüpft. Ganze Abschnitte meines Lebens haben einen (in meinem Kopf vorhandenen) eigenen Soundtrack. Einer ehemaligen Schulfreundin habe ich sogar wirklich einmal eine selbstgebrannte CD (ja, so lang ist das her) mit unserem gemeinsamen Soundtrack geschenkt. Noch heute kann ich mich an viele dieser Lieder erinnern, obwohl meine Kopie leider bei irgendeinem Umzug verloren gegangen ist.

Dass jemand kein oder wenig Taktgefühl hat, ist etwas, dass ich nicht nachvollziehen kann. Nicht, weil ich es böse meine. Weil ich es mir einfach nicht vorstellen kann. Weil es bei mir so vollkommen automatisch funktioniert. Das Mitwippen, die Bewegungen, das Spüren der Musik im ganzen Körper.

Musik und ich, Rhythmus und ich, das ist einfach eine ganz besondere Verbindung.

Und an dieser möchte ich euch ab jetzt immer wieder mal teilhaben lassen. Ich zeig euch, was ich gerade so höre und warum mir genau diese Songs so gut gefallen.

Los geht’s mit meinen aktuellen Favourites:

Am Anfang fand ichs nervig, dann lustig und jetzt ziemlich cool. Ein richtiger Ohrwurm, bei dem man besonders die Texte hören sollte, denn besonders für Wiener sind da ein paar echt nette Anspielungen „versteckt“.

Wäre es nach mir gegangen, hätte dieser junge Mann den Songcontest gewonnen. Dass er mit einem doch sehr alternativen, elektropopigem Song dann doch auf Platz 4 gelandet ist, ist für mich ein gutes Zeichen dafür, dass der Musikgeschmack der Europäer doch auch abseits von Mainstream existiert. Schaut euch das zugegebenermaßen etwas creepy Video (Die Twilight-Vampire lassen grüßen.) auf jeden Fall bis zum Schluss an – denn da sieht man ganz kurz, dass Loic Nottet die ganze Inszenierung doch gar nicht so ernst nimmt. Sehr sympathisch.

Schon ein etwas älteres Lied, aber im Moment höre ich es wieder total oft. Obwohl ich sonst eigentlich gar nicht so ein Fan der Arctic Monkeys bin, hat mich „Do I wanna know?“ vom ersten Mal hören an überzeugt – Sowohl Rhythmus als auch Text sind einfach super eingängig und schwer wieder loszuwerden. 😉

Okeeeeey ich oute mich – ich finde einen Taylor Swift Song toll. Ist jetzt nicht so, als würde ich das rauf und runter hören, aber nachdem ich radiomäßig eher auf der FM4-Welle surfe und dadurch von der Überstrapazierung diverser „Hits“ meistens verschont bleibe, kann ich mir das hin und wieder wirklich gut anhören. Und im Auto vielleicht sogar ein bisschen mitsingen. 😉 Und eines kann man Taylor Swift bestimmt nicht vorhalten – diese Frau weiß ganz genau, was sie macht: Pop as pop can be.

„Glitzer, glitzer, bling, bling und täglich grüßt der Pinguin.“ Mit so einer Textzeile hat ein Song bei mir schon gewonnen – haha. Der Rest des Texts ist erstaunlich tiefgründig, wahrscheinlich zum Ausgleich. Wiener sinds auch noch. Anhören. Bitte.

Ok, beim zusammenstellen dieser Liste fällt mir auf, dass ich im Moment eigentlich ziemlich viel deutsche Musik höre. Zufall? Bei diesem Song wohl kaum, denn neben dem doch sehr eigenen Rhythmus ist mir hier gleich nach dem ersten beiläufigen Hören eine einzige, ganz bestimmte Textzeile hängengeblieben: „Vielleicht versteh ich auch zu wenig von der Welt, durch die du rennst.“ Worum es in dem Lied eigentlich geht, hab ich erst viel später verstanden, aber diese eine Zeile hat mich von Anfang an angesprochen und ich interpretiere sie einfach für mich selbst.

Manchmal sollte man sich einfach mehr Zeit nehmen. Nicht so rennen. Sich nicht so viel stressen, sich einfach nicht hetzen. Zeit nehmen für die Dinge, die man nicht machen muss, die man aber so gerne macht, dass man jede Minute davon genießt. Schreiben – zum Beispiel. Oder Musik hören.

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Kennt ihr einen oder mehrere der Songs? Gefällt euch diese neue Kategorie am Blog?

8 Kommentare auf “Currently Listening No. 1”

  1. Aline sagt:

    Cool! I am also currently listening to Arctic Monkeys´ AM and Taylor Swift – she is my actual guilty pleasure! hahah And it is awesome when working out, gives me lots of motivation :)
    Another album that is always on my playlist is An Awesome Wave, from alt-J, you should give it a try 😉

  2. coole Auwahl … bei den Arctic Monkeys kriege ich auch immer einen Ohrwurm 😉

    <3 Tina
    https://liebewasist.wordpress.com/

  3. Katii sagt:

    Oh ja ich liiiiebe Musiktipps – ich höre irgendwie immer nur das Gleiche, da bin ich immer total dankbar über neue Inspirationen! Und ich glaub – da hab ich ein paar neue Schätze durch dich entdeckt, nach dem ersten kurzen Reinhören klingt das alles nämlich echt super!
    Und: ich liebe liebe liebe liebe Jetzt gehst du weg von Rakede, das läuft bei mir seit ein paar Wochen auf und ab.. auch wenns echt ein bissi verstörend & deprimierend ist.. irgendwie passt das momentan :)

    Alles Liebe, Katii von Süchtig nach…

    • Kathi sagt:

      Hehe sehr gut, freut mich, dass mich noch niemand wegen Bad Blood für verrückt erklärt hat 😉 und ja – ich kann’s auch nicht so genau beschreiben, aber das Lied von Rakede hat einfach was!
      Lg :)

  4. Madmathilda sagt:

    Juhuu! Endlich neue Musik. Danke für die Tipps, ich liebe es mir neue Sachen anzuhören <3

  5. Melanie sagt:

    Haha, bei Erwin&Edwin bekomm ich ja fast Heimweh. Aber auch Kommando Elefant find ich ganz gut. Dass viele deutschsprachige Songs dabei sind ist mir auch aufgefallen, aber die sind ja auch gut – also gut so 😉

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