Denim on Denim without Denim

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Denim on Denim hält sich schon seit geraumer Zeit in den Trendseiten diverser Magazine. Trotzdem hab ich dieser Kombi eigentlich nie wirklich besondere Aufmerksamkeit geschenkt, weil ich außer einem übergroßen Jeanshemd (dass, ich eher zu Leggins oder Shorts im Sommer kombiniere) einfach keine Jeansoberteile besitze. Als ich letztens aber mit einer Freundin m Auhofcenter war, um mir den neu eröffneten BikBok-Shop anzusehen (meine Meinung findet ihr HIER), haben wir danach noch einen kleinen Abstecher zum H&M gemacht, wo mich dieses Oberteil sofort angelacht hat. Es schaut auf den ersten Blick aus wie eine Bluse, ist aber beim zweiten Hinsehen eigentlich ein T-Shirt in Jeans-Optik.

Jeans-Optik?

Genau, denn wirklich Denim ist wie in der Headline schon angekündigt an dem Look dann eigentlich doch nichts. Und genau genommen finde ich das auch ganz gut so, denn Jeansstoff am Oberkörper ist mir eigentlich fast immer zu schwer, zu fest und irgendwie ungemütlich. Das Shirt dagegen fühlt sich superweich und angenehm an und ist von der H&M Conscious Kollektion, wie ich beim Anprobieren gemerkt habe. Daraufhin hab ich mal nachgeschaut, aus was denn der angenehme Stoff wirklich ist und war überrascht, etwas zu lesen, wovon ich davor noch nie gehört habe: 100% Lyocell.

Mein Shirt ist aus Holz? 

Daheim gegoogelt habe ich herausgefunden, dass Lyocell eine aus Cellulose bestehende, industriell hergestellte Faser ist, die doch tatsächlich aus dem Rohstoff Holz extrahiert wird – und das völlig ohne chemische Lösungsmittel. Und als ob ich das nicht schon cool genug gefunden hätte, hat mich das schlaue Wikipedia auch noch darüber informiert, dass dieses Material exklusiv von der Lenzing AG, einer österreichischen Firma mit Sitz in Oberösterreich hergestellt wird! Ihr könnte euch meine positive Verwunderung vorstellen, als ich erfahren habe, dass ich zufällig ein „österreichisches“ Bio-T-Shirt von H&M gekauft habe! 😉

Zum Material hat Wikipedia übrigens auch noch ein Zitat, dass ich euch nicht vorenthalten möchte, weil es einfach komplett dem entspricht, was ich mir gedacht habe – obwohl ich es wahrscheinlich etwas anders formuliert hätte:“Aus Lyocell hergestellte Textilien weisen einen glatten und kühlen Griff mit fließendem Fall auf und haben eine geringe Knitterneigung.“ 100 Punkte für dieses Shirt würde ich sagen!

Die Hose ist übrigens auch keine „echte“ Jeans, sondern eine Jeggings von Hollister, die zu einem großen Teil aus Baumwolle besteht und dadurch auch super bequem und angenehm ist. Aja und ganz abgesehen von Denim or no Denim habe ich es endlich geschafft, einen Look mit meinen Stan Smith zu fotografieren. Ich bin ja offensichtlich wirklich die einzige Person, die diese Schuhe nicht in Weiß gekauft hat. 😉

 Hose: Hollister| Shirt: H&M Conscious | Schuhe: Adidas Stan Smith | Lederjacke: AllSaints| Kette: Bijou Brigitte | Sonnenbrille: Ray Ban

4 Kommentare auf “Denim on Denim without Denim”

  1. sehr schönes Outfit… stehe im Moment auch sehr auf Jeanshemden, man kann sie so schön up- oder down-dressen, wie du mit der Statementkette. toll!

    <3 Tina
    https://liebewasist.wordpress.com/

  2. Vanessa sagt:

    Wunderschöner Post. Toll geschrieben. Liebst, Vanessa

  3. mahryska sagt:

    the shoes!!
    kisses from dubai ♥
    http://www.mahryska.com

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