forgettherules

Forget the rules.

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Titelbild via Glamour Tumblr

Zufällig bin ich über dieses Bild auf meiner Pinterest-Wall gestoßen und es kam genau zur richtigen Stelle. Im Moment mache ich mir ziemlich viele Gedanken. Und das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum es hier in den letzten Tagen ein bisschen ruhiger geworden ist. Ich überlege…

… soll ich das posten?

….soll ich dazu wirklich einen ganzen Beitrag schreiben?

… ist das wirklich etwas, was ich auf meinem Blog zeigen will?

… will ich es nicht nur deswegen machen, weil es alle anderen auch machen?

… und gleich darauf – ist es deswegen schlecht? Wenn ich bei anderen solche Beiträge gerne lese, warum dann nicht auch selbst etwas dazu schreiben?

… wird dieses Outfit gut ankommen?

Aber genauso überlege ich, wenn ich in der Früh vor dem Spiegel stehe…

… Soll ich das wirklich anziehen?

… Ist das nicht zu langweilig?

… Bin das wirklich ich?

… Sagt dieses Outfit „Kathi“?

… Haben nicht alle anderen einen viel besseren/cooleren/außergewöhnlicheren Stil?

Und das ist eigentlich wirklich verrückt, denn ich bin mir ziemlich sicher, dass genau ich nach außen eine ganz andere Einstellung vermittle (und die ja auch oft genug gegenüber allen kommuniziere). Ich bin selbstbewusst, lass mir von anderen nix reinreden und weiß ganz genau was ich will und was mir steht. Stimmt. Meistens ist das auch so. Aber dann gibt es eben doch ein paar Tage – und die haben sich in letzter Zeit wohl etwas gehäuft – an denen es in meinem Kopf ganz anders zugeht. Da will ich so cool und clean sein wie Jana und so lässig und boho wie Nanda – aber bitte am besten gleichzeitig. Durch das oben gezeigte Bild und noch mehr dadurch, dass ich gerade diesen Text schreibe, merke ich, wie verrückt das alles ist. Wollte ich nicht diesen Blog schreiben, um mir einen Platz zu geben, an dem ich genau das machen, genau so sein kann, wie ich will? Allerdings. Wollte ich nicht von Dingen schreiben, die MICH interessieren, Outfits posten, die ICH gut finde und euch erzählen, was MICH inspiriert – ganz ohne Rücksicht auf Verluste? Richtig.

Also sollte ich vermutlich genau damit weiter und mir einfach nicht so viele Gedanken machen. Andere Blogs lesen, ohne mich dabei selbst zu vergessen. Mich inspirieren lassen, ohne der Inspiration mit allen Mitteln nachzueifern. Mich selbst entdecken, weiterentwickeln und neu kennenlernen. Einfach mal nicht darüber nachdenken und alle Regeln vergessen.

Spät aber doch hab ich in mir selbst wohl doch noch einen Vorsatz für das „neue“ Jahr gefunden. :)

flowers

Bild via Meghan Kay Sadler/Twigss Floral Studio

 

5 Kommentare auf “Forget the rules.”

  1. nice post

    http://carrieslifestyle.com
    Win your fav your Fav Rosefield Watch!

  2. Angie sagt:

    Das Bild mit den Blumen ist so toll.
    Und auch dein Beitrag. Neujahrsvorsätze sind gar nicht mal so schlecht und deiner – gefällt mir echt gut! :)
    LG Angie
    http://www.hellopippa.com

  3. leonie sagt:

    Du sagst es! Das Gefühl kenne auch ich nur zu gut. Wenn ich mich dann mal wieder dabei ertappe mich selbst zu verlieren dann klapp ich das Laptop zu, lege mein Smartphone weg und atme erstmal ganz tief durch :)

    Liebe Grüße,
    Leonie

    http://www.allispretty.net

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