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Little Lessons

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Nachdem der Beitrag, in dem ich von meinen geistigen Errungenschaften der letzten 25 Jahre erzählt habe, ziemlich gut bei euch angekommen ist, habe ich mir überlegt, aus dieser Art von Post eine Serie zu machen. In „Little Lessons“ werde ich euch deswegen in Zukunft in unregelmäßigen Abständen ein kleines Update geben mit Dingen, die mich beschäftigt haben bzw. die ich für mich gelernt habe. Obwohl es diesen Blog erst etwas über ein halbes Jahr lang gibt, schaue ich mir bereits jetzt gerne die älteren Beiträge an und erinnere mich dadurch total gut an die Zeit und was damals so gerade passiert ist.

„Dieses Outfit habe ich zum Food-Festival getragen, die Fotos hab ich damals gemacht, als es so kalt war und das Essen hab ich gekocht, als meine Familie zu Besuch war.“ Mit den Little Lessons wird meine Nostalgie noch um einen Aspekt erweitert – und ihr bekommt einen kleinen Einblick und könnt ein bisschen mit mir mitlernen.

Win-Win, oder? 😉

Also los gehts mit ein paar Little Lessons der letzten Monate

1.
Auch ohne Dusche lässt sichs leben. Ja, auch bei 35°C Außentemperatur. Ja, auch bei 3 Wochen Dauerhitze.

2.
Trotzdem ist es mit Dusche eindeutig schöner. Und: Man kommt sich vor wie in einer Luxuswohnung, wenn die Dusche nach unglaublichen sieben Wochen im Hochsommer endlich wieder da ist.

3.
Erdbeeren und Tomaten sind eine super Kombination!

4.
Du weißt, dass du die richtigen Tattoos hast, wenn du in den unterschiedlichsten Momenten immer wieder daran erinnert wirst, dass du sie dir genau deswegen hast stechen lassen. :)

5.
Eine Großstadt ist auch nur so hektisch, wie man sie sich macht.

6.
Never let the things you want make you forget the things you have. Soll heißen: Warum ist das Gras eigentlich immer dort grüner, wo man nicht gerade ist? Warum will man immer genau das, was man in dem Moment nicht hat? Seit Jahren möchte ich lange Haare mit einem schönen, natürlichen Farbübergang. Jetzt, erst wo ich gerade dabei bin, mich für eine ganz andere Farbe und/oder Frisur zu entscheiden, merke ich erst, dass ich genau das, was ich schon so lange wollte, eigentlich genau jetzt habe. Ich muss mich über mich selbst wundern. 😉

7.
Je niedriger die Erwartungen, desto besser was folgt. Stimmt vom Urlaub bis zum Kinofilm und erspart einem viel Ärger im Leben.

8.
Obwohl (oder gerade deswegen?) ich immer allen Wien-Touris erzähle, wie furchtbar ich den Prater finde und dass man da auf keinen Fall hingehen muss, fand ich es supercool, als ich spontan mit all meinen Arbeitskollegen tagsüber dort war und von Tagada über Geisterbahn bis zum Riesenrad alles durchgemacht habe. Soviel zum Thema niedrige Erwartungen. 😉

9.
Man sollte viel öfter in Museen oder ins Theater gehen – gerade wenn man in einer Stadt wie Wien wohnt, wo es beides in einer unglaublichen Vielfalt und fast an jeder Ecke gibt. Letztens war ich wieder in einer Ausstellung in der Albertina, die GROSSARTIG war und mit meiner Mama auf Stehplatzkarten das Mozart Musical anschauen. Stehplätze kosten übrigens in den verschiedenen Theatern zwischen 2,50€ und 5€ – wie verrückt ist das? Um das Geld kann man nicht mal ins Kino gehen!

10.
Apropos Stehplätze – weil ich so begeistert bin, bekommen sie noch einen eigenen Punkt. Stehplätze sind eine tolle Erfindung weil sie 1. nichts kosten, 2. man eh den ganzen Tag schon sitzt und so ein bisschen stehen super für die Körperhaltung ist, 3. sie meistens so weit oben sind, dass man viel mehr mitbekommt und die ganzen Illusionen des Theaters durchschaut und 4. dort einfach die coolsten Leute sind.

11.
Und last but absolut nicht least: Es ist ein unglaublich schönes Gefühl, wenn sich die besten Freunde über tolle Abende und gute Gespräche bedanken.

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Was sagt ihr zu dieser neuen Serie auf ilvieebella? Könnt ihr euch mit dem ein oder anderen Punkt identifizieren? Ich freu mich auf euer Feedback!

rosa

Bilder und Titelbild via Pinterest

8 Kommentare auf “Little Lessons”

  1. danke für den tollen Beitrag

    http://carrieslifestyle.com
    Posts online about Amsterdam, Amalfi, Rio…

  2. Leonie sagt:

    Oh, das ist eine tolle Beitragsreihe – finde ich super. Vor allem der Punkt mit den Tattoos gefällt mir – so handhabe ich das nämlich auch immer. Einfach ab und an bewusst daran erinnern wann und warum ich sie mir gestochen habe :)

    Liebe Grüße,
    Leonie

    http://www.allispretty.net

  3. Genevieve sagt:

    Sehr guter Beitrag :)

    Lieben Gruß aus Münster,
    Genevieve

    http://facilityinfashion.de/

  4. Christine sagt:

    Also auch wenn man sicherlich auch ohne Dusche überleben kann, stelle ich es mir doch sehr viel angenehmer und einfacher vor, wenn man gerade im Sommer eine hat… ich kann mir vorstellen wie erleichtert du warst!
    Mich hat es schon genervt für ein paar Tage umdisponieren zu müssen… ^.^

  5. Lisa sagt:

    Ganz toller Beitrag! :)

    Liebste Grüße
    Lisa von http://www.confettiblush.com

  6. Katii sagt:

    Uiii die Serie find ich ja toll.. ich mag generell so persönliche Sachen irre gern, bin ja so ein irre neugieriger Mensch haha 😀
    Und weil ich so neugierig bin: welche Tattoos hast du denn? Werd mir ja bald (endlich!) mein erstes stechen lassen, da interessiert mich sowas grad total :)

    Alles Liebe, Katii

    • Kathi sagt:

      Hey Katii :) Vielen dank für das Feedback..und neugierig sein versteh ich nur zu gut! :p
      Ich hab 3 Noten im Nacken (die siehst du z.b. hier) und seit kurzem das Wort „ardently“ in Jane Austens Handschrift am Unterarm. Das ist Teil eines Zitats aus Stolz und Vorurteil, kennst du vielleicht eh? 😉

      Was wirds denn bei dir? Oder bist du noch am Überlegen?
      lg! :)

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