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Natural Make Up Routine

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Schon lange möchte ich diesen Post machen, aber irgendwie habe ich ihn immer vor mir her geschoben, weil der Fotostil mit dem Stativ doch ziemlich aufwendig ist (und ich da wahrscheinlich auch zu hohe Ansprüche an mich selbst habe). Weil sich jetzt aber doch einiges an neuem Make-Up angesammelt hat und ich den folgenden Look in letzter Zeit wirklich oft trage, hab ich mich zusammengerissen und endlich meinen aktuellen Lieblingslook als einfaches Tutorial für euch fotografiert. :)

Wie ihr bereits wisst, habe ich einen sehr entspannten Zugang zu Make-Up: Weniger ist mehr. Und wenn’s doch mal mehr ist, sollte es bestenfalls so aussehen, als wäre es weniger. 😀 In diesem Sinne besteht mein Daily Make-Up aus sehr natürlichen Farben, die Augen, Wangen und Teint betonen, ohne dabei zu sehr nach „Aufmalen“ aussehen sollen, wenn ihr wisst was ich meine. Seit mir die liebe Carola regelmäßig so ein schönes, natürliches Blond zaubert, achte ich sogar noch mehr darauf – denn bei heller Haut UND hellen Haaren habe ich noch öfter das Gefühl das dezenteres Make-Up einfach besser aussieht. Aber jetzt genug geschwafelt, hier ist der Look! Viel Spaß beim Nachschminken – mit ein bisschen Übung sollte das Ganze nicht länger als fünf Minuten dauern. 😉

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Step 1: Basis

Strahlende Haut ist mir beim Make-Up eigentlich am allerwichtigsten, denn sie ist nicht nur die Basis für alle folgenden „Schichten“, sondern meiner Meinung nach auch schon der größte Schritt zu einem schönen und „gesunden“ Look. Seit ca. einem Jahr benutze ich die Glossier-Produkte und bin super begeistert. Leider gibt es sie im Moment nur in den USA, aber wen ihr wen kennt, der dort wohnt, kann er sie euch vielleicht mitnehmen! 😉 Der Priming Moisturizer ist ein absoluter Traum!

Step 2: Make-Up

Wenn es nicht unbedingt sein muss, verwende ich kein echtes Make-Up, sondern ausschließlich die Glossier Skin Tint, die nur ganz leicht gefärbt und sehr dünnflüssig ist, dafür perfekt mit dem Moisturizer verschmilzt.

Step 3: Eyeshadow Primer

Ich hab mir vor kurzem endlich die Naked 1 Palette gekauft, nachdem ich seit einer gefühlten Ewigkeit hin und her überlegt habe. Bei jeder neuen Naked Palette sind 4 kleine Tester (in unterschiedlichen Farbnuancen) des Urban Decay Eyeshadow Primers dabei und gleich vorneweg – von diesem Produkt bin ich eigentlich viel begeisterter als von den Farben an sich. Konsistenzmäßig ähnlich wie ein Concealer wird der Primer direkt auf das Lid aufgetragen – und tatsächlich: so gut haben meine Lidschatten wirklich noch nie gehalten! Hier wird also sicher bald die Originalgröße bei mir einziehen.

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Step 4: Lidschatten

Hier kommt auch schon die Naked Palette zum Einsatz. Ich muss ehrlich sagen, dass ich nicht sooo begeistert bin wie viele andere, weil mir viele der Farben für den Alltag bzw. einen „Naked“-Look eindeutig zu dunkel sind. Die helleren sind allerdings wirklich schön und halten mit dem passenden Primer eben auch wirklich lange. Auf den Fotos seht ihr, welche Farben ich für den Look verwendet habe. Nr. 3 ist ein sehr heller, stark pigmentierter Lidschatten von Borjois, den ich zusätzlich auch im Innenwinkel des Auges verwende.

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Step 5: Verblenden

This is where the magic happens! Mit dem superweichen Blenderpinsel der DM-Eigenmarke Ebelin verblende ich alle Lidschattenfarben so, dass schöne Übergänge entstehen. Ehrlich – davor schauen die unterschiedlichen Farben immer extrem seltsam aus, erst nach dem Verblenden ergeben sich die schönen Übergänge.

Step 6: Augenbrauen

Das Blondy Brow Gel von Manhattan finde ich so gut, dass ich es inzwischen sogar schon einmal nachgekauft habe. Es hat eine superleichte angenehme Konsistenz und die Farbe macht meine natürlichen dunklen Brauen um genau den richtigen Tick heller (und natürlich voller 😉 ). Tipp: Das Augenbrauen-Gel habe ich in Österreich bis jetzt nur bei Müller gesehen.

Step 7: Wimperntusche

In meinem letzten Make-Up-Post hab ich euch die Wimperntusche gezeigt, die ich schon seit Ewigkeiten verwende. Seit ich blond bin, benutze ich manchmal – so wie eben auch in diesem Look – stattdessen eine braune Mascara, weil mir das wirklich schwarze Schwarz der Great Lash Mascara an manchen Tagen fast zu stark ist. Wie oben schon erwähnt – mit den hellen Haaren komm ich mir noch viel leichter „überschminkt“ vor. 😉 Die hier benutzte Mascara ist übrigens von Und Gretel (100% Naturkosmetik!) – ich hab sie beim letzten Abverkauf im Kussmund mitgenommen und bin wirklich superhappy damit!

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Step 8: Highlighter

Den Benefit Produkten werden ja teilweise wahre Wunder nachgesagt. Das einzige, das mich bis jetzt überzeugen konnte, war der High Beam Highlighter – der dafür aber richtig. Obwohl ich sonst ein Riesenfan von MAC Produkten bin, hat der flüssige Highlighter sein cremiges Pendant von MAC sofort verdrängt. Das Auftragen (wie Nagellack) ist zwar am Anfang etwas ungewohnt, aber vom Ergebnis bin ich jedes Mal wieder begeistert. Einfach ein paar Punkte oberhalb der Wangenknochen, einen am Nasenrücken und einen oberhalb des Lippenherzes auftragen, einklopfen und fertig!

Step 9: Rouge

Last but not least kommt mit den Guerlain Meteorites ein bisschen frische Farbe ins Gesicht. Diese kleine Kügelchen halten echt EWIG. Meine Dose hab ich anno dazumal meiner Mama stibitzt (danke, dass ich sie behalten durfte :) ) – das ist mittlwerweile fast 10(!) Jahre her. Inzwischen gibt es eine Menge neuer Produkte dieser Serie, meine Farbe entspricht wohl noch am ehesten dieser hier in „Medium“.

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Tadaa! Und so schaut das Ganze dann fertig aus. :)

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Wie findet ihr meinen supernatural Make-Up Look bzw. wie steht ihr denn überhaupt zum Thema Make-Up? Benutzt ihr vielleicht die gleichen Produkte oder habt bei dem ein oder anderen sogar eine noch bessere Empfehlung für mich?

6 Kommentare auf “Natural Make Up Routine”

  1. vivien_noir sagt:

    Ich erkenne kaum Unterschied zu vorher! Die Augenbrauen haben mir auf dem „vorher“-Bild besser gefallen, die Wimpern auf dem „nachher“-Bild, aber sonst…
    Ich selbst schminke mich sehr gerne, vor allem aber, um anders auszusehen als vorher. Das heißt nicht, dass ich mich mit Makeup etc. völlig zuspachtle, da bevorzuge ich schon die natürlichste Variante – aber meine schwierig zu schminkenden Augen zB „bearbeite“ ich schon sehr. Da kommt Concealer, Primer, häufig bunter Lidschatten in mehreren Nuancen (klingt paradiesvogelhaft, aber erstens lässt sich mit mattbraun verblendet echt jede Farbe von grellrot bis erbsengrün tragen, und zweitens musste ich lernen, dass man mit Lidschatten eben eines kaum kann: schattieren. Wenn dunkler, dann nimm dunkler, wenn eine Partie heller gewünscht, nimm eine hellere Nuance. So kommen schnell 3 Nuancen zusammen, und wenn ich noch Schimmer mit einrechne, manchmal sogar vier.), Lidstrich, Wimperntusche, Highlighter, Brauenstift und -gel.
    Was bei dem ganzen Prozedere für mich persönlich wichtig ist: immer nur einen Part fokussieren. Heißt: nehme ich Makeup und Rouge, bleibt der Fokus auf der Haut und Augen und Lippen dezent. Umgekehrt funktioniert’s mit knalligen Lidern oder Lippen – dann bleibt Makeup oft ganz weg, und es wird nur der Concealer unterm Auge leicht abgepudert.

    • Kathi sagt:

      Liebe Vivien,

      hehe, dass der Unterschied so dezent ist, seh ich mal als Kompliment, denn genau so hab ichs in der Einleitung ja auch geschrieben: Wenn’s mal mehr ist, sollte es bestenfalls trotzdem so aussehen als wäre es weniger. 😉
      Und wow – da klingt ja echt nach einem Riesenunterschied zu meinem „Schminkstil“. Gut so, jeder sollte genau das machen, was ihm am meisten Spaß macht bzw. steht! :)
      lg, Kathi

  2. Amely Rose sagt:

    also mir gefällt das make up sehr sehr gut.
    ich habe jahrelang mein gesicht so zugekleistert und bin jetzt auf einem ganz anderen trip.
    ich schminke mich gar nicht bis kaum
    nd gerade so ein natural make up finde ich super
    habe mir auch gleich ein paar tipps abgeschaut

    alles Liebe deine AMELY ROSE

  3. Chat Noir sagt:

    Also ich habe ja mit dem Schminken nicht gar so viel am Hut. Dieser Post macht mir aber so richtig Mut! Von der Darstellung, vom Content und von den Fotos gehört er zu meinen absoluten Favorites! Eure Chat Noir

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