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Travel Diary England – Teil 2: London

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Hier ist er nun, der Bericht über meinen aktuellen London-Urlaub – den dritten in drei Jahren. Ja, das klingt nicht nur so, ich bin tatsächlich ein riesiger Fan dieser Stadt und habe bis jetzt alle drei Aufenthalte total genossen. Dieses Jahr war ich ja (wie hier bereits berichtet) davor eine Woche mit der Familie meines Freundes in Somerset und Cornwall unterwegs, und das war schon sehr viel Sightseeing. Nachdem wir beide schon in London waren, haben wir beschlossen, diesen Teil der Reise umso ruhiger anzugehen, um uns im Urlaub tatsächlich auch noch zu entspannen. 😉

Entspannen in der Großstadt?

Obwohl London wirklich groß und wirklich hektisch ist, hat das super funktioniert. Ich bin selbst in Wien aufgewachsen und liebe die Großstadt. Ich mag die vielen verrückten Leute (und von denen gibt es in London viel mehr als in Wien), ich mags, dass man überall etwas zu essen bekommt (ja, Essen ist sehr wichtig für mich!) und ich liebe es, fremde U-Bahn-Netze zu verstehen und sich den besten Weg von A nach B zu überlegen. Vermutlich ein Tick – aber was solls! 😉

Ganz abgesehen davon: Auch London ist nur so hektisch, wie man es sich macht! Also haben wir den ganzen Touri-Kram weggelassen und einfach wirklich nur die Stadt genossen. Wir haben uns von einem Viertel ins andere treiben lassen, sind bei der Flucht vorm Regen (wer braucht schon einen gscheiten Regenschirm?) in eine tolle Gallerie gestolpert und haben uns durch die halbe Stadt gegessen.

Besser London geht nicht! Hier die Highlights und ein paar generelle Tipps für meine Lieblingsstadt:

Paddington bzw. Hyde Park:

Wie schon vor zwei Jahren haben wir diesmal wieder in einem kleinen Hostel/Hotel quasi direkt über dem Hyde Park gewohnt. Der Stadtteil ist so zentral, dass man sehr schnell im Zentrum und in Notting Hill ist, aber auch eine gute Anbindung in alle anderen belebten Viertel hat. Außerdem hat man den Hyde Park, Londons größtes Grüngebiet, direkt vor der Haustür. Die Londoner nutzen ihren Hyde Park zum Sporteln, Spazieren und Picknicken, aber auch kulturelle Highlights wie der Kensington Palace oder die Serpentine Gallery sind wirklich beeindruckend. Wir haben uns dieses Mal die temporäre Ausstellung in der Serpentine Gallery und den Pavillon davor angesehen. Seit 2000 steht hier jedes Jahr ein anderer „Pavillon“, der von einem jungen Architekten extra dafür entworfen wird. Dieses Jahr hat sich das spanische Künstlerpaar selgascano ausgetobt und ein wildes Zusammenspiel aus Material und Farben kreiert, in das man wohl hineingehen muss, um es richtig auf sich wirken zu lassen. Hier sind ein paar Eindrücke für euch – ein Foto des kompletten Pavillons und mehr Infos findet ihr hier auf der Website.

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Danach waren wir noch in der Serpentine Gallery und haben uns die Ausstellung von Duane Hanson angesehen, von der mein Freund zufällig gelesen hat. „Zufällig“ ist überhaupt DAS Wort, das diesen Kurztrip am besten beschreibt, denn wirklich geplant haben wir wie oben schon gesagt eigentlich kaum etwas. 😉 In der kleinen, aber sehr feinen Ausstellung zeigt der Künstler auf die für ihn typische, einzigartige Weise „Menschen am Rande der Gesellschaft“. Er fertigt dabei Plastiken aus Fiberglas und/oder Bronze, die so echt aussehen, das man teilweise gar nicht sicher ist, ob dieser Mensch jetzt tatsächlich dort steht oder eben doch ein Ausstellungsstück ist. Die Arbeiten haben keine Absperrungen, was diesen Effekt nochmal verstärkt!

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Essen in London:

Über die Insiderei und Hyhoi haben wir schon im Vorhinein eine Handvoll Lokale für jegliche Anlässe rausgesucht, von denen wir es in ein paar auch tatsächlich geschafft haben. Neben dem peruanischen Lokal Senor Ceviche in Soho, das auch wirklich sehr gut war, waren wir eigentlich hauptsächlich auf Food Festivals in und um London unterwegs. Erstens ist das mit Abstand das günstigste und dabei doch sehr gute Essen, das man in London findet und außerdem ist die Stimmung einfach etwas ganz besonderes. Vor allem das Dinerama in Shoreditch, hatte eine ganz besondere Atmosphäre, auch weil es direkt zwischen zwei Baustellen aufgebaut ist. Gerade in diesem Londoner Stadtteil merkt man das direkte Aufeinandertreffen der hochmodernen und hochhauslastigen Bank City und einer wahnsinnig hippen, urbanen Szene, die genau diese Entwicklung verhindern und das alte Stadtbild erhalten will. Den unglaublich schönen Sonnenuntergang vor dieser einzigartigen Kulisse habe ich dann auch gleich in einem Outfitpost festgehalten.

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Ebenfalls beeindruckend war die Streetfood-Area „Brixton Pop„, die Anfang dieses Sommers beim Brixton Market aus Containern aufgebaut wurde und jetzt zumindest die nächsten 3 Jahre dort stehen wird. Wie viel dort los sein wird, wenn das Wetter bei so einer reinen Outdoor-Location kälter und nasser wird, kann ich mir zwar nicht so ganz vorstellen, aber die Betreiber der einzelnen Lokale sind zuversichtlich, dass sich die Londoner davon nicht abschrecken lassen werden. 😉 Dort hab ich auch mein erstes thailändisches Frozen Yoghurt gegessen, das, sehr spektakulär zum Zuschauen, auf einer -40°-kalten Platte zubereitet wird. Leider hab ich hier meine Kamera im Hotel vergessen und stattdessen mit dem Handy ein paar Fotos gemacht:

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Alexandra Palace war der dritte Ort, an dem wir in den kurzen 4 Tagen outdoor gegessen haben, allerdings würde ich das nicht zu 100% weiterempfehlen. Die Aussicht mit Blick über London (Alexandra Palace ist ca. 30min außerhalb mit der Schnellbahn) war zwar wirklich cool und sowohl Essen als auch Bier (super Craft Beer!) haben super geschmeckt, allerdings hatten wir das Gefühl, halb London wäre an diesem Nachmittag ebenfalls dort raus gefahren. Für mehrere tausend Menschen gab es eine einzige Bar – was in Wien einfach unvorstellbar ist, hat aufgrund der schier endlosen, englischen Geduld zwar einwandfrei geklappt – ein zweites Mal wollten wir dann aber doch keine 35 Minuten beim Anstehen in der prallen Hitze verbringen. Ich hab dann mit einem englischen Pärchen gesprochen, das auch nicht mit diesem unglaublichen Ansturm gerechnet hat. Fazit: Wenn es is London wirklich einmal richtig schön ist, sind ALLE draußen und versuchen, ein paar der wertvollen Sonnenstrahlen zu erhaschen. 😉
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Auch sehr gut war das Frühstück in Chelsea. Hier waren wir im gleichfalls süßen wie hippen Little H, dem Schwesterlokal des gegenüber liegenden, etwas snobbigeren Hally’s, in dem ohne Reservierung absolut kein Tisch zu bekommen war. Nachdem das Angebot aber sehr ähnlich war und wir keine Lust hatten, ewig auf einen Tisch zu warten, sind wir einfach auf die andere Straßenseite gewechselt und haben uns dort über ein köstliches Frühstück inklusive Green Smoothie gefreut!

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Das war’s mal soweit mit meinen Tipps aus dem diesjährigen London-Trip. Wie anfangs bereits gesagt – wir haben einfach wirklich sehr viel spontan gemacht und ansonsten eigentlich nur gegessen. 😉 Für alle, die noch nie in London waren und sich über ein paar generelle Tipps freuen, werde ich nächste Woche einen eigenen Artikel hochladen! Zum Abschluss hier nun noch eine Hocker-Auswahl eines Londoner-Museumsshops, zwei süße Eindrücke aus einem Schokoladengeschäft in der Brick Lane und ein Abschlussbild aus dem Hyde Park!

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3 Kommentare auf “Travel Diary England – Teil 2: London”

  1. Carrie sagt:

    great pics

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  2. Leonie sagt:

    Die Bilder erwecken in mir wirklich das Fernweh <3 sieht ganz ganz toll aus und London ist wirklich immer eine Reise wert.

    Liebe Grüße,
    Leonie

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  3. Carrie sagt:

    wow tolle Bilder

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