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Travel Diary England – Teil 1: Somerset & Cornwall

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Wie versprochen kommt heute endlich der erste Beitrag zu meinem England-Urlaub. Ich hab soo viele Fotos gemacht und mich mehr oder weniger nebenbei mit einem neuen Bildbearbeitungstool befasst, so dass das Auswählen und Fertigstellen der Bilder dann doch länger gedauert hat als erwartet.

Somerset und Cornwall

Die erste Woche meines Urlaubs habe ich zuerst in Somerset bei einer riesigen Familienfeier der Family meines Freundes und im Anschluss mit einer Rundreise durch Cornwall verbracht. Ich hab mir – anders als wenn ich sonst unterwegs bin – relativ wenig Gedanken über diesen Teil der Reise gemacht, weil wir mit den Eltern meines Freundes unterwegs waren und die Reiseplanung großteils von ihnen übernommen wurde. Das hatte den klaren Vorteil, dass meine Erwartungen eigentlich kaum vorhanden waren und dadurch leicht und dafür umso eindrucksvoller übertroffen wurden.

Um das hier jetzt nicht in einem endlosen Roman ausarten zu lassen, habe ich meine Highlights für euch zusammengefasst:

Bath und die Thoughtful Bread Co.

Bath ist ein hübscher, kleiner englischer Ort, der einerseits im 18. Jahrhundert DAS Partymekka (wenn man das damals schon so sagen konnte…) der reichen Engländer war und andererseits für seine antiken römischen Ausgrabungen bekannt ist. Die Besichtigung der Roman Baths – einer fast vollständig vorhandenen römischen Badeanlage – ist auf jeden Fall einen Besuch wert, obwohl ich euch empfehlen würde, den kostenlosen Audio-Guide nicht überzustrapazieren. Die Ausstellung ist weitaus größer, als sie am Anfang wirkt und so ist schnell mal der ganze Nachmittag vorbei gewesen. In der Thoughtful Bread Co. hab ich ein unglaublich gutes Sandwich mit Blauschimmelkäse, Walnüssen und Weintrauben gegessen. Falls ihr selbst kochen solltet, kauft auf jeden Fall dort euer Gebäck ein – es ist die EINZIGE Bäckerei, in der ich während der zwei Wochen dunkles Brot gesehen habe.

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Prince Charles‘ Private Gardens

Gleich bei Tetbury befindet sich Highgrove, das private Anwesen von Prince Charles, dessen Gärten man, sofern der Prinz gerade nicht anwesend ist, auf Voranmeldung mit einer Führung besichtigen kann. Was sich nicht so spannend anhört, ist im Nachhinein ein klares Highlight dieser Reise geworden. Wer die Liebe der Engländer zu ihren Royals einmal authentisch miterleben möchte, ist mit einer Führung und den beinhalteten Anektdoten von His Royal Highness gut dabei. 😉 Aber auch der riesige, in verschiedene Themenbereiche unterteilte Garten ist wirklich beeindruckend, für mich als Wienerin auch deswegen, weil die Engländer offensichtlich eine ganz andere Einstellung zu ihren Gärten haben und dort statt gestutzten Hecken und ornamentförmig gepflanzten Blumenbeeten lieber Wildblumen und vom Aussterben bedrohte Apfelsorten anpflanzen. Leider kann ich euch bezüglich Fotos nur auf die Website der Highgrove Gardens verweisen, denn Handy und Fotoapparat waren im privaten Anwesen strengstens verboten. 😉

Botanik in Cornwall

Cornwall ist für sein sehr mildes und kaum schwankendes Klima bekannt, das eine unglaubliche Pflanzenvielfalt in diesem Teil von England zustande bringt. Das ganze Jahr hat es hier in etwa zwischen 10 und 20°C und das Meer sorgt zusätzlich für feuchte Luft und häufigen Regen – perfektes Wetter für Pflanzen. Deswegen kann man in ganz Cornwall zahlreiche Gärten (wobei Gärten darf man sich jetzt hier eher wie kleine Wälder und nicht unbedingt wie angelegte Gärten vorstellen) besichtigen. Wir haben uns dann relativ spontan für den Trebah Garden entschieden und ich war durch und durch beeindruckt. Noch nie hab ich davor so viele Bilder von Pflanzen gemacht, aber das Naturschauspiel dort war einfach unglaublich. Von Palmen über Kakteen und Farne bis zu Blumen in den leuchtendsten Farben findet man dort wirklich alles und die zwei Stunden, die wir durch das Gebiet geschlendert sind, waren wirklich 100% Erholung.

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St. Michael’s Mount

An der Südküste Cornwalls befindet sich eine kleine Insel ca. 200m entfernt vom Festland – St. Michael’s Mount. Die Unterschiede zwischen Ebbe und Flut sind hier so hoch, dass man bei Ebbe auf einem uralten Pfad am Meeresboden auf die andere Seite gehen kann und bei Flut (6m Wasser) mit dem Boot fahren muss. An diesem Tag hatten wir typisch englisches Wetter und es war die ganze Zeit sehr diesig und hat immer wieder etwas geregnet. Für die Atmosphäre dort war das perfekt und das alte Anwesen bzw. die ganze Insel hat einen schönen mystischen Touch bekommen.

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Noch ein paar prinzipielle Dinge zu Cornwall, die vielleicht interessant sind, wenn ihr jetzt Lust auf diesen Teil Englands bekommen habt:

  • Ganz Cornwall war für uns unerwartet touristisch, auch von sehr vielen Einheimischen, also Engländern aus den Städten, die sich diesen Teil ihres Landes ansehen wollen. Aber wahrscheinlich waren wir auch zur vollen Hauptsaison unterwegs.
  • Ihr braucht unbedingt (!) ein Auto. Es gibt dort keine großen Städte, in denen man einen ganzen Tag verbringen kann. Man fährt durchs Land und hält an dem einen oder anderen hübschen Küstenort, um dann weiterzufahren und die Landschaft zu genießen.
  • Wer Wert auf gutes Essen legt und nicht jeden Tag ins Pub gehen möchte, sollte sich davor wirklich etwas Zeit nehmen und gute Lokale in den jeweiligen Orten heraussuchen. Besonders begeistert waren wir z.B. von der Mackerel Sky Seafood Bar in Newlyn.
  • Linksverkehr ist echt nichts für ungeübte Autofahrer, aber wenn man es einmal raushat, gewöhnt man sich unerwartet schnell daran.
  • Auch wenn die Gärten und Strände bei Sonnenschein erst ihre ganze Schönheit zeigen, solltet ihr auch das englische Wetter genießen, um euch den Urlaub nicht vermiesen zu lassen. :)

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So viel (und uuups, das ist ja doch ein sehr langer Beitrag geworden) zu meinem Aufenthalt in Somerset und Cornwall. Nächste Woche kommt dann der zweite Teil meines England Travel-Diarys und ich werde euch ein bisschen über unseren Aufenthalt in London erzählen, den wir nach dem doch sehr ausgiebigen Sightseeing absichtlich sehr gemütlich angegangen sind. :)

7 Kommentare auf “Travel Diary England – Teil 1: Somerset & Cornwall”

  1. Céline sagt:

    Unglaublich traumhafte Fotos! Ich habe mein letztes Semester in Brighton verbracht und bin einfach komplett in England verliebt. Gerade Cornwall ist ein unglaublicher Traum : )
    Liebe Grüße,
    Céline von http://smultronstaellen.blogspot.co.uk/

    • Kathi sagt:

      Ich hab mich vor 3 Jahren schon in England verliebt, als ich das erste Mal in London war, aber jetzt ein bisschen mehr vom Land zu sehen, war nochmal was ganz anderes! :)

  2. Leonie sagt:

    Die Bilder sehen ja toll aus – da hab ich direkt einen neuen Ort auf meiner Reise Wunschliste! <3

    Liebe Grüße,
    Leonie

    http://www.allispretty.net

  3. Katharina sagt:

    Cornwall, Bath… beides Orte zum verlieben :) Wunderschöne Impressionen und ein toller Text!

    Liebst
    Katharina von http://casualchic.eu/

  4. Carrie sagt:

    wunderschöne Bilder

    http://carrieslifestyle.com
    Posts online about Dubai, Provence, South Africa..

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